Wenn Ängste, Schockerlebnisse oder emotionale Blockaden den Schulalltag belasten: Stabilisierung und EMDR-Begleitung als Brücke bei langen Wartezeiten.
Verhaltensänderungen, Panik vor Klassenarbeiten, Rückzug oder Schulabsentismus wurzeln oft in unverarbeiteten Überlastungen des Nervensystems. Während Klassengefüge und Lehrpersonen im Schulalltag unter hohem Druck stehen, sind reguläre kinderpsychologische Plätze in der Region häufig über Monate ausgebucht.
Meine Praxis bietet hier eine spezialisierte, niederschwellige Schnittstelle: zeitnahe Krisenintervention, ressourcenorientierte Traumapädagogik und gezielte, behutsame Traumaarbeit – um einer Verfestigung entgegenzuwirken und die Schulfähigkeit zu sichern.
Unfälle, plötzliche Spitalaufenthalte, Verlust- oder Trennungserlebnisse sowie Gewalterfahrungen, die ein Kind in anhaltender Alarmbereitschaft halten.
Überwältigende Versagensängste, psychosomatische Bauch-/ Kopfschmerzen vor dem Schulweg oder Panikreaktionen in Leistungs- und Prüfungssituationen.
Verletzende soziale Dynamiken, Ausgrenzung oder tief sitzende Ohnmachtserfahrungen im Klassenverband, die Selbstwert und Sicherheitserleben blockieren.
Kinder, die durch Trigger im Schulalltag rasch in Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsreaktionen (Aggression, Verweigerung, Rückzug) kippen und sich kaum noch selbst regulieren können.
Wie es wirkt
Altersgerechte, schonende Nachverarbeitung fragmentierter Schockerlebnisse über bilaterale Stimulation.
Das Ziel
Das Erlebte verliert nach und nach seine überwältigende Wirkung – das Kind kann daran denken, ohne jedes Mal in Panik oder Erstarrung zu geraten.
Wie es wirkt
Psychoedukation („Was macht mein Notfallgehirn?"), Aufbau eines inneren sicheren Orts und konkrete Notfall-Tools zur Selbstregulation.
Das Ziel
Das Kind versteht die eigenen Reaktionen, gewinnt Selbstwirksamkeit zurück und kann sich im Schulalltag wieder stabilisieren.
SPD oder Eltern nehmen direkt Kontakt auf. Im ersten Gespräch klären wir Zielsetzung, Dringlichkeit und Indikation.
Fokus auf Ressourcenstärkung und punktgenaue Traumaarbeit – transparent für die Eltern und, bei Einverständnis, in engem Austausch mit den schulischen Fachstellen.
Konkrete Strategien für den Schulalltag, um Lehrpersonen zu entlasten und die gewonnene Stabilität nachhaltig zu verankern.
Als Traumapädagogin und psychologische Beraterin kenne ich nicht nur die Dynamiken von Traumata und Blockaden, sondern auch die Strukturen und Herausforderungen des heutigen Schulsystems. Meine Arbeit versteht sich nicht als Konkurrenz zu kinderpsychiatrischen Abklärungen, sondern als pragmatische, wirksame Unterstützung im Lern- und Lebensumfeld der Kinder.
Sie betreuen eine Schülerin oder einen Schüler, bei dem eine zeitnahe, traumasensible Begleitung angezeigt ist? Kontaktieren Sie mich gerne für eine unkomplizierte fachliche Vorbesprechung.